Bild: Imker Öhringen

Wer hat den schönsten Garten, die bienenfreundlichste Terrasse, den blühendsten Balkon?

Der Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen lobte in seinem 151. Jubiläumsjahr einen Wettbewerb aus, der den Erhalt und die nachhaltige Förderung unserer Wild-Bienenarten zum Ziel hatte. Gesucht wurden die schönsten Gärten, die bienenfreundlichsten Terrassen und die blühendsten Balkone unserer Region.

Der Bienenzuchtverein Hohenlohe Ohringen e.V. setzt sich für wild-bienenfreundliche Lebensräume ein und möchte das Bewußtsein für die Bedeutung von Wildbienen, Honigbienen und Insekten für unser Ökosystem stärken.
Oft wird unterschätzt, dass jeder Einzelne dabei etwas bewirken kann. Die Fläche der 17 Millionen Privatgärten in Deutschland entsprechen etwa der Fläche aller Naturschutzgebiete.
Hinzu kommen 25 Millionen Balkone/Terrassen. Damit wird deutlich wie wichtig diese Lebensräume für Tiere und Pflanzen für die biologische Vielfalt sind und dass Gärten mehr sein können als gepflegte Flächen. Sie sind Lebensräume, Rückzugsorte und Rettungsinseln für Bienen, Schmetterlinge, Käfer und viele andere kleine, oft übersehene Mitbewohner unseres Okosystems.

21 Wettbewerbsteilnehmer konkurrierten mit ihren Totholzhecken, Insektenhotels, Wassertränken, Steinmauern, Pflanzenvielfalt usw. um attraktive Preise der Sponsoren toom Baumarkt (€ 300,00), BAG (2 mal € 50,00) und Bürgerstüble Pfedelbach 50,00). Wirklich alle Teilnehmer überzeugten die Jury mit ihren Biotopen. Die Teilnehmer haben Vorbilder geschaffen nicht nur für Nachbarn, sondern für eine ganze Gesellschaft im Wandel.

Bei einem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Imkerpavillion konnten die Preise überreicht werden:

In der Kategorie Balkon überzeugte Herr Odey aus Öhringen. Er legte auf 5 qm ein Sandarium an, stellte mehrere Insektenhotels neben Wasssertränke, Altholz und Steinen auf. Das Alles neben diversen Topfblumen, Stauden und Kräutern.

Ein Sonderpreis ging nach Forchtenberg. Dort legten Frau Matter und Frau Müller in einer Straßenkurve auf Ödland, Garagendächern und Privatland ein Paradies aus Stauden, Wasser und Totholz an.

Der 2. Platz ging nach Untersöllbach an die Familien Ruf und Peters. Eingebettet zwischen Bach und Hang, durchzogen von großem Baumbestand wurde ein Garten Eden erschaffen.

Die Gewinner des Gartenwettbewerbs, Familie Vogelmann aus Untermaßholderbach, hat auf einer ehemaligen Hofstelle Blumenwiesen, aber auch ungemähte Wiesen, Totholz, Steinhaufen und Benjeshecke mit Löchern in den Pfosten. Sehr gelungen ist auch der Übergang vom Nutz- und Kräutergarten zum Wildgarten.

Der Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen e.V. dankt allen Teilnehmern für ihr Engagement zur Verbesserung unserer Umwelt.
Ihr Engagement trägt Früchte, die weit über den eigenen Gartenzaun hinausreichen!

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Ein Bienenfreundlicher Garten - unsere Bewertungskriterien