Blühwiesenprojekt 2.0 – Neue Patinnen und Paten gesucht.

Der Öhringer Bienenzuchtverein und der Unternehmer Thomas Karle bieten weitere Patenschaften in ihrem Blühwiesenprojekt an.

Am Ortseingang von Großhirschbach entstand im letzten Jahr auf einer stolzen Fläche von 1,5 ha eine Blühwiese zum Schutz der Insekten und der Artenvielfalt. 83 Patinnen und Paten haben dies mit ihrer Mitgliedschaft ermöglicht und konnten sich an bunten Blumen und unzähligen krabbelnden und herumschwirrenden Insekten erfreuen.

Aufgrund des großen Interesses soll nun im ersten Schritt die bestehende Blühfläche erweitert und als zweiter Schritt (je nach Nachfrage) auf der anderen Seite von Großhirschbach eine weitere Blühfläche angelegt werden. Dabei können sich Patinnen und Paten aktiv einbringen und für die Dauer von zwei Jahren eine Patenschaft erwerben. Mit einem Beitrag von 2,50 € pro Monat (60,- € für zwei Jahre) können einzelne Personen, Familien oder Unternehmen jeweils eine Fläche von ca. 240 m² zum Blühen bringen. Kleine Schilder weisen darauf hin, wer die jeweilige Blühfläche ermöglicht hat. Jede Patin, jeder Pate trägt dazu bei, die Hohenloher Natur farbenfroher und abwechslungsreicher zu gestalten und einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen den Lebensraum zu erhalten.

Landwirt Thomas Karle legt die Blühwiese an und betreut sie. Die Blühpaten werden von ihm und dem Bienenzuchtverein Öhringen in Abständen über die Entwicklung der Blühwiese informiert. Ein Imker wird Bienenvölker am Rande der Wiese aufstellen und jedem Blühpaten pro Jahr ein 500g Glas leckeren Blühwiesen-Honig als Dankeschön für das Engagement überreichen.

Wer zusätzlich noch selbst mit anpacken möchte, kann für 10 € Aufpreis auf seiner Blühfläche einen Randstreifen von ca. 25 qm selbst bewirtschaften, um eigene Kräuter, Blumen, Gemüse etc. anzubauen.

Ansprechpartnerin für das Projekt ist Susanne Schweizer vom Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen, Email: susanne@schweizer-cappel.de, Mobil 0176/21068366. Neue Bewerbungen für Patenschaften sind bei Susanne Schweizer bis 9. Mai 2021 möglich, da nach diesem Datum die Einsaat erfolgen sollte.

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Frühjahrsversammlung abgesagt / Varroa-Behandlungsmittel bestellen

Hallo zusammen,

unsere Frühjahrsversammlung muss angesichts der immer noch hohen Infektionszahlen leider ausfallen. Da eine Online-Versammlung mit so vielen Vereinsmitgliedern kein angemessener Ersatz sein kann und auch von der technischen Umsetzung her schwierig wäre,  ist es das Beste, wir verschieben den Termin auf unsere Herbstversammlung!

Was aber nicht verschoben werden kann, ist die Bestellung der Varroa-Behandlungsmittel! Bitte meldet euch bis spätestens 10.03. bei Christoph Soter, honig-soter@t-online.de, welche Mittel ihr in welcher Anzahl bestellen wollt. Damit nun nicht jede*r extra bei Christoph vorbeikommen muss, um die Mittel vorab zu bezahlen, haben wir beschlossen, auf Vorkasse zu verzichten und das Geld vorzustrecken.
Ob und in welcher Form es dieses Jahr einen Neuimkerkurs geben kann, werden wir in den nächsten 14 Tagen entscheiden und alle Interessierten entsprechend anschreiben.
Bleibt gesund und lasst euch von der Pandemie nicht die Zuversicht rauben. Ich bin zuversichtlich, dass es bald wieder besser wird!

Herzliche Grüße

Andreas

Mitten im Winter…ein unbesiegbarer Sommer

Mitten im Winter erfuhr ich endlich,
dass in mir ein unvergänglicher, unbesiegbarer Sommer ist.”
                                                                         Albert Camus
Liebe Imkerfreunde,
das Jahr 2020 zeigt uns, dass unsere Lebensweise, unser Wohlstand und unser Umgang mit der Natur nichts Selbstverständliches mehr ist. Das Corona-Virus zeigt uns, wie wenig wir doch aus eigener Kraft vermögen, wie schnell die Gesetze des Marktes außer Kraft gesetzt und wie sehr wir auf die Beziehungen zu anderen Menschen, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft und in der Familie angewiesen sind.
Und dabei haben wir es als Imkerinnen und Imker noch gut: Unsere Bienen zeigen sich unbeeindruckt von der globalen Pandemie, sie leben ihr Leben wie sie es schon immer getan haben und hoffentlich auch noch sehr lange tun werden. Und sie zeigen uns gerade in den Wintermonaten eine Haltung auf, die auch für uns ein Vorbild sein kann. Zusammenrücken und füreinander da sein, sich gegenseitig Wärme spenden, auch über die oft leider notwendige Distanz hinweg.
Die Winterbehandlung meiner Bienenvölker vermittelt mir jedes Jahr eine tief empfundene Freude, dass die von außen so leblos wirkenden Kästen innen so voller Leben sind. Und jedes Mal bin ich von Neuem erstaunt, wie die Bienen in ihrer Wintertraube scheinbar sorglos der lebensfeindlichen Umgebung trotzen und offensichtlich eines genau wissen: der nächste Frühling kommt bestimmt!
Ich wünsche euch allen die Gewissheit unserer Bienen, dass auch diese Zeit ein Ende haben wird, die Freude, dass wir uns dann wieder unbeschwert treffen können werden, und die Kraft, die Durststrecke bis dahin gut zu überstehen.
Euch allen danke ich für euer Engagement im Imkerverein, in ganz praktischer Weise wie beim Streichen des Pavillons, der Pflege der Außenanlagen, der Betreuung des Schleuderraums, der Mitgliederverwaltung, im Kontakt mit den Jungimkern, im imkerlichen Austausch innerhalb des Vereins, in der Verwaltung der Finanzen und und und. Wie in jedem Bienenvolk ist auch hier jede Art von Engagement wichtig und wertvoll!
Bleibt gesund und genießt den Zauber der heiligen Nacht,
herzliche Grüße
Andreas Grathwohl

Fassade neu gestrichen

Bei bestem Spätherbstwetter und gerade noch rechtzeitig vor der Verschärfung der Corona-Bestimmungen konnten die Öhringer Imker ihrem Imkerpavillon einen neuen Anstrich verpassen. Herzlichen Dank an alle Mitglieder, die ihre Zeit zur Verfügung stellten und engagiert dazu beigetragen haben, dass unser Imkerpavillon wieder in neuem Glanz erstrahlt!

Absage Herbstversammlung am 05.11.2020

Liebe Imkerfreunde,

aufgrund der aktuellen Entwicklung muss die Herbstversammlung des Imkervereins Öhringen sowie der Vortrag von Albrecht Müller zum Thema “Vom Hobbyimker zum Hobbyverkäufer – der einfache Weg zur individuellen Vermarktung” am 05.11.2020 im Landhotel Küffner leider abgesagt werden!

Wir möchten aber dennoch an unserer jährlichen Honig-Spende an den Öhringer Tafelladen festhalten und bitten daher um die Abgabe eines Spendenbeitrags an Harald Schluchter, Flurstr. 1, 74629 Windischenbach oder an Andreas Grathwohl, Metzdorfer Str. 2, 74670 Wohlmuthausen. Herzlichen Dank im Namen der Vorstandschaft und des Tafelladens.

Bleibt gesund und passt auf euch auf, bis bald!

 

„Wie schön wird es sein, wenn die Welt wieder bunt erstrahlt“

Thomas Karle bei der Aussaat

Die Patenschaften im Hohenloher Blühpatenprojekt finden reißenden Absatz

Der Öhringer Bienenzuchtverein und der Füßbacher Landwirt Thomas Karle können es kaum glauben: Ihr Blühpatenprojekt ist so begehrt, dass die 1,5 ha große Fläche am Ortseingang von Großhirschbach innerhalb weniger Tage bereits komplett vergeben ist. Mehr als 60 Blühpaten aus dem gesamten Hohenlohekreis werden nun mit ihrem Engagement die riesige Fläche dauerhaft zum Blühen bringen.

Ein bunter Regenbogen über einer bunt blühenden Wiese!

„Mit so einem positiven Feedback hat keiner gerechnet!“, freut sich die Mit-Initiatorin Susanne Schweizer über den Erfolg dieses Projekts. Und Thomas Karle aus Füßbach strahlt angesichts der vielen Zuschriften und Bilder, die er von den zukünftigen Paten bekommen hat. „Die Menschen sind glücklich, dass sie aktiv mit dazu beitragen können, unsere Natur wieder bunter und vielfältiger erblühen zu lassen!“ Ganz besonders freut ihn der Brief von Matteos Mutter mit einem selbst gemalten Bild des Vierjährigen. Sie schreibt, wie der kleine Matteo ihr zum Muttertag einen Strauß pflücken wollte und enttäuscht zurückkam: „Da wachsen immer bloß die gleichen gelben Blumen!“

Samen der “Veitshöchheimer Bienenweide”

Doch das wird sich auf der Großhirschbacher Blühpatenwiese dank dem Engagement der Paten nun bald ändern. Noch am gleichen Tag sät Thomas Karle die Veitshöchheimer Bienenweide aus, eine Mischung speziell abgestimmt für Wild- und Honigbienen, die aber auch für alle übrigen Insekten und Kleintiere eine gute Nahrungsquelle sein wird. „Wenn alle anderen Wiesen abgemäht sind und drumherum nichts mehr blüht, wird unsere Blühpatenwiese erst so richtig loslegen“, ist Andreas Grathwohl, der Vorsitzende des Imkervereins, begeistert. Zusammen mit Rainer Schweizer, der die Bienenvölker am Rande der Blühwiese betreuen wird, plant er bereits, die Blühpaten zu kreativen Aktionen rund um den Lebensbereich Wiese einzuladen. Schließlich sei es nicht selbstverständlich, dass ein Landwirt auf die konventionelle Bewirtschaftung seines Feldes und die damit verbundenen Subventionen vollständig verzichtet, um diese Fläche mit Hilfe des bürgerschaftlichen Engagements extensiver zu bewirtschaften. „Die riesige Nachfrage ist vor allem auch eine Ermutigung für andere Landwirte, neue Wege auszuprobieren, die die Natur wieder stärker in den Mittelpunkt stellen“, findet der Vorsitzende der hiesigen Imker. Und wie sehr diese Haltung von den Hohenlohern mitgetragen wird, zeigen die vielen unterschiedlichen Blühpaten: von den Kleinsten, die Neuensteiner Grundschüler, über die Kupferzeller Jugendfeuerwehr bis hin zur Seniorin, die ihren Beitrag für eine blühende Umwelt ihrer Enkelin leisten will. Berührt hat Thomas Karle aber auch die Idee eines Mannes, seiner Mutter zum Muttertag keine Blumen, sondern eine ganze Blumenwiese zu schenken. Und so ist für den umtriebigen Landwirt, der in Füßbach bereits das e-Car-Sharing-Modell ins Leben gerufen hat, schnell klar, dass er für die bisher leer ausgegangenen Blühpaten einen weiteren Flächenabschnitt neben der bereits eingesäten Wiese ausweisen wird. „Wir können noch bis zum 31. Mai Blühpaten annehmen. Nach diesem Termin wird es sonst mit der Aussaat zu spät!“ Wer also noch eine Fläche von ca. 240 m² für zwei Jahre und einem Beitrag von 2,50 € im Monat zum Blühen bringen möchte, darf nicht zu lange warten.

Ansprechpartnerin für das Projekt ist Susanne Schweizer vom Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen, Email: susanne@schweizer-cappel.de, 0176 21068366 Downloadformular “Wie kann ich Blühpate werden?”

 

Hohenloher Blühstreifenprojekt – Paten*innen gesucht

Der Öhringer Bienenzuchtverein und der Füßbacher Unternehmer Thomas Karle bieten Patenschaften im Hohenloher Projekt der Blühstreifen an.

Über den Schwund der Artenvielfalt und den Rückgang der Insekten kann man jammern und mit dem Finger auf Politik, Industrie und Landwirtschaft zeigen – oder selbst etwas dazu beitragen, dass die Natur bunter und vielfältiger wird. Daher werden der Öhringer Bienenzuchtverein und der Hohenloher Landwirt Thomas Karle auf einer stolzen Fläche von 1,5 ha am Ortseingang von Großhirschbach eine Blühwiese zum Schutz der Insekten und der Artenvielfalt anlegen.

Dabei können sich Blühpaten*innen aktiv einbringen und für die Dauer von zwei Jahren eine Blühpatenschaft erwerben. Mit einem Beitrag von 2,50 € pro Monat (60,-€ für zwei Jahre) können einzelne Personen, Familien oder Unternehmen jeweils eine Fläche von ca. 240 m² zum Blühen bringen. Kleine Schilder weisen darauf hin, wer die jeweilige Blühfläche ermöglicht hat. Jede/r Pate*in trägt auf diese Weise dazu bei, die Hohenloher Natur farbenfroher und abwechslungsreicher zu gestalten und einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen den Lebensraum zu erhalten.

Landwirt Thomas Karle legt die Blühwiese an und betreut sie. Die Blühpaten werden von ihm und dem Bienenzuchtverein Öhringen regelmäßig über die Entwicklung der Blühwiese informiert. Imker werden Bienenvölker am Rande der Wiese aufstellen und jedem Blühpaten pro Jahr ein 500g Glas leckeren Blühwiesen-Honig als Dankeschön für das Engagement überreichen.

So sieht die Fläche aktuell am 28.04.2020 aus…

Wer zusätzlich noch selbst mit anpacken möchte, kann für 10 € Aufpreis auf seiner Blühpatenfläche einen Randstreifen von ca. 25 qm selbst bewirtschaften, um eigene Kräuter, Blumen, Gemüse etc. anzubauen. „Gerne unterstützen wir die Initiative des Öhringer Bienenzuchtvereins bei der Bewerbung der Blühpaten, denn gerade in der aktuellen Corona-Zeit ist ein solches Zukunftsprojekt ein ganz wichtiges und positives Signal“, freut sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Susanne Schweizer vom Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen, Email: susanne@schweizer-cappel.de, Mobil 0176 21068366, weitere Infos auch unter: www.imker-oehringen.de.

So oder so ähnlich wird sie hoffentlich im Sommer 2020 aussehen – dank Ihrer Hilfe!

Bewerbungen für Patenschaften sind bei Susanne Schweizer bis 15. Mai 2020 möglich, da nach diesem Datum die Einsaat erfolgt.

Weitere Infos und ein direkter Link zu Ihrer Blühpatenschaft:

https://imker-oehringen.de/wp-content/uploads/2020/05/Downloadformular-Blühpatenschaft.docx

Mein Engagement im Hohenloher Blühpatenprojekt Großhirschbach

Liebe Natur- und Bienenfreunde,

wir freuen uns, dass Sie uns dabei unterstützen, unsere (Um-)Welt aufblühen zu lassen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Schutz der Insekten leisten. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung tragen Sie pro Blühpatenschaft über einen Zeitraum von zwei Jahren zur Anlage und Pflege einer Parzelle von ca. 240 qm bei. Diese wird von dem Füßbacher Landwirt Thomas Karle in Zusammenarbeit mit dem BV Hohenlohe-Öhringen betreut.

Mit der Übernahme einer Blühpatenschaft haben Sie zwei Modelle zur Auswahl:

  • Modell A: Sie finanzieren das Saatgut und die Betriebsausgaben für das Anlegen der Blühwiese und müssen nichts weiter unternehmen (Jahresbeitrag 30.- €).
  • Modell B: Sie finanzieren das Saatgut und die Betriebsausgaben für das Anlegen der Blühwiese. Zusätzlich bekommen Sie auf Ihrer Blühfläche einen zur Aussaat vorbereiteten Randstreifen zugewiesen, auf dem Sie selbst gärtnerisch aktiv werden können (Jahresbeitrag 40.- €).

Bei beiden Modellen haben Sie natürlich jederzeit vor Ort die Gelegenheit, sich über die Entwicklung „Ihrer“ Blühwiese zu informieren und ggfs. auch Blumensträuße zu pflücken. Über den Imkerverein Öhringen (www.imker-oehringen.de) erfahren Sie online, welche Aktionen rund um die Blühwiese geplant sind. Zudem bekommen Sie pro Jahr ein 500g-Glas Blütenhonig geschenkt. Als Blühpate haben Sie zudem die Möglichkeit, an Aktionstagen dem Imker der Blühwiese bei seiner Arbeit mit den Honigbienen über die Schulter zu schauen und „Ihren“ Honig direkt aus der Wabe zu kosten.

Kleine Schilder am Rand des Feldes weisen darauf hin, wer die jeweilige Blühfläche ermöglicht hat.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Hier klicken zum Downloadformular Blühpatenschaft

Honigbienengesundheit, Tierwohl und ein neu gewähltes Vorstandsgremium

Kann man in Zeiten der Corona-Krise noch öffentliche Veranstaltungen abhalten? Der frühe März-Termin der Frühjahrsversammlung des BV Hohenlohe-Öhringen ließ dies glücklicherweise noch zu, sodass der Vereinsvorsitzende Andreas Grathwohl die eigens aus Leverkusen angereiste Bienenwissenschaftlerin Dr. Claudia Garrido als Hauptreferentin des Abends begrüßen konnte.

Vor deutlich weniger Imkerinnen und Imker referierte sie im Landhotel Küffner in Pfedelbach über die Gesundheit unserer Honigbienen und den Beitrag, den wir als Imkerinnen und Imker dazu beisteuern können. Ob die Bienenvölker gesund seien und gesund bleiben, hänge ganz erheblich von der Betriebsweise, dem Standort und auch der sie umgebenden Landwirtschaft ab. Dabei sei es wichtig, die Faktoren, die wir als Imkerinnen und Imker direkt beeinflussen könnten, zu kennen und für gesündere und widerstandsfähigere Bienen positiv zu gestalten. Auch wenn der Superorganismus des Biens, also die Summe der einzelnen Bienenwesen als Bienenvolk, vieles ausgleichen könne, komme es ganz erheblich darauf an, sie vor Hunger, Stress oder anderen Qualen zu schützen. Ein Konzept, das aus tierethischer Sicht bereits aus der Tierwohl-Diskussion bekannt ist und auch für uns Imkerinnen und Imker von großer Bedeutung sein sollte.

Die anschließenden Regularien der Hauptversammlung brachten nach einem kurzen Bericht über die Entwicklung des Vereinslebens (mit einem aktuellen Mitgliederstand von 203 Imkerinnen und Imkern), dem Kassenbericht über die Finanzen von Kassier Hauke Flöter sowie der beanstandungsfreien Kassenprüfung von Hans-Peter Zeile und Peter Siegwardt eine einstimmige Entlastung durch die anwesenden 47 Imkerinnen und Imker. Andreas Grathwohl bedankte sich bei allen Beteiligten für das entgegengebrachte Vertrauen sowie die hervorragende Zusammenarbeit und das außergewöhnliche Engagement innerhalb des Vereins. Ein ganz besonderer Dank ging dabei an Ursel und Fritz Messer für deren unermüdliche Pflege der Außenanlagen des Imkerpavillons. “Was ihr beide während der Landesgartenschau und die Jahre danach geleistet habt, ist unglaublich!”  “Wenn man solche Vereinsmitglieder hat, fällt einem die Entscheidung, sich für eine weitere Wahlperiode als Vorsitzender aufstellen zu lassen, nicht schwer!” –  zumal das bewährte Team aus Vorstandschaft und Kassier sich ebenfalls wieder zur Wahl stellte.

Das neu gewählte Vorstandsgremium: Andreas Grathwohl, Klaus Jungwirth, Susanne Schweizer, Thomas Fries, Harald Schluchter, Christoph Soter, Hauke Flöter und Jane Haußler (v.l.n.r.) Es fehlt Eberhard Knorr.

Spannend wurde es dafür bei der Wahl der fünf Beisitzer, für die sich gleich acht Personen zur Wahl stellten! Der alte und neue Vorstand freut sich nun über ein deutlich verjüngtes und weiblicheres Gremium, in dem neben Andreas Grathwohl (1. Vorsitzender), Eberhard Knorr (2. Vorsitzender), Harald Schluchter (Schriftführer) und Hauke Flöter (Kassier) die fünf Beisitzer Thomas Fries, Jane Haußler, Klaus Jungwirth, Susanne Schweizer und Christoph Soter engagiert mit dabei sind.

Alter und neuer Vorstand nach der Wahl: Manfred Haußler (2.v.l.) und Bernd Böhringer (rechts außen) sowie Volker Schöning (nicht anwesend) werden verabschiedet.

Die Vorstandschaft und alle Vereinsmitglieder bedanken sich bei den nun ausgeschiedenen langjährigen Beisitzern Bernd Böhringer, Manfred Haußler und Volker Schöning für die sehr gute Zusammenarbeit und für ihren Einsatz für den Imkerverein, nicht zuletzt auch für ihr übergroßes Engagement während der Landesgartenschau 2016 in Öhringen.

Weniger erfreulich ist dagegen leider die notwendig gewordene Absage des Neuimkerkurses, der auf das kommende Jahr verschoben werden muss. Auch die Monatsversammlungen werden bis zur Aufhebung des Versammlungsverbots durch das Landratsamt nicht mehr stattfinden können.