Neueröffnung des Imkerpavillons

So ein tolles Imkerfest wie am Sonntag, 3. Juni dieses Jahres haben wir Hohenloher Imker lange nicht gefeiert! Andreas Grathwohl, der Vorsitzende des Wahlkreises, verstand es, diverse Helfer zu mobilisieren, alle Arbeiten zu koordinieren und ein Jahr lang das Ganze so zu organisieren, dass das Einweihungsfest für den umgebauten, in Wabenform gestalteten Pavillon in der Cappelaue bei Öhringen termingerecht stattfinden konnte. Da saßen die Imker und die zahlreichen Gäste in heiterer Stimmung unter den Sonnenschirmen oder im Festzelt, tranken Kaffee, einen fruchtigen Honigcocktail oder andere beliebte Wässerle, die an diesem heißen Tag willkommen waren, plauderten miteinander, sahen den echten Bienen im Schaukasten zu oder stiegen am Wiesenhang hinauf zur Bienenkiste. Sind da wirklich Bienen drin? Und ob! Der Schwarm, erst kurz vor Eröffnung der Festivität einlogiert, wusste mit der neuen Behausung gleich etwas anzufangen. An den Leisten, die die Kiste nach oben abschließen, hatten die Bienen bereits mit dem Wabenbau begonnen. In unmittelbarer Nähe stand die hohe Klotzbeute mit einer durchsichtigen Tür, damit das geheime Leben der Bienen im Baumstamm entdeckt werden konnte. Das Alter bescherte dem Stamm einige Längsrisse. Flexibel, wie Bienen nun mal sind, benutzten sie diese als Ausguck: Mal sehen, was da draußen los ist!

Es gab viel zu sehen: Kinder, die Honigseife in lustigen Formen herstellten oder  sympathische Honigbienen malten; die lange Reihe der Bienenvölker, die die Neuimker neben dem Pavillon aufgestellt hatten; das Angebot des Imkerei-Ausstatters Schürrle; kleine Bienenbäume standen zum Verkauf, und antiquarische Bücher über Imkerei luden zum Stöbern ein. Auch das hohe, überdachte „Bienenhotel“, in dem der größte Teil der Röhrchen einen „Mieter“ gefunden hat, wurde fleißig besucht. Rund um den Pavillon hat das Imker-Ehepaar Messer Bienenweidepflanzen gesetzt und Imker Haussler säte die Phazelia ein, die eine hübsche, grün-wollige Fläche bot.

Schon um 10 Uhr ging es los: Ein Weißwurstfrühstück sorgte für die Energie, einem Vortrag der Baumerlenbacher Heil-praktikerin Rosemarie Bort über die starken Gesundheitshelfer Pollen und Propolis zu lauschen. Nach der Mittags-pause schloss sich der Vortrag der Ernährungswissenschaft-lerin Renate Frank aus Schleswig Holstein an, die es wie kaum eine zweite versteht, die durchweg positiven Wirkungen des Honigs im menschlichen Körper zu erläutern. Beide Vorträge waren sehr gut besucht. Der dritte Vortrag musste leider ausfallen. Lea Kretschmer aus Hohenheim, die über die Wildbienen referieren sollte, war einfach nicht gekommen. Das fantastische Kuchenbüfett – alle Spezialitäten von Imkerfrauen gebacken – musste über die Enttäuschung hinweghelfen. Die süßen Bienchen waren fast zu schade zum Essen.

Der Pavillon steht seit der Landesgartenschau 2016 und war so konzipiert, dass er nach der Schau in den alten Bienengarten überstellt wird. Inzwischen jedoch nutzten die Öhringer den Weg hinaus zu den Imkern gern für Radausflüge oder Spaziergänge. Der Erhalt des Pavillons an gleicher Stelle bot sich aus diesem und anderen Gründen an. Das bedeutete für die Imker viel Arbeit: Um das Gebäude dauerhaft standsicher zu erhalten, mussten an allen 32 Ecken von Hand frostsichere Punktfundamente gegraben und mit Beton ausgegossen werden, um anschließend die Bodenplatte zu betonieren zu können. Nicht zu vergessen die Verlegung einer neuen Strom- und Wasserversorgung, inklusive sanitärer Anlagen und ausreichend Spülgelegenheiten, um die nötigen Hygienevorschriften vor allem im Schleuderraum einhalten zu können. In der Mitte des neu gestalteten Gebäudes ist nun ein Schulungsraum mit moderner Vortragstechnik entstanden, auf der linken Seite der Schleuderraum, der von allen Imkern genutzt werden kann, und speziell den Neuimkern den Einstieg erleichtern wird. Der rechtsseitige Gebäudeteil enthält den Verkaufsraum und eine Küchenzeile.

Auf diesen Pavillon können wir Imker stolz sein. Stolz können wir aber auch auf unsere Helfer im Verein sein, die immer da waren, wenn sie gebraucht wurden. Das Dach ist begrünt und das Gebäude insgesamt ökologisch nachhaltig konzipiert. Es ist also für alles gesorgt! Die neue Vereinszeit kann kommen!

Karin Laute

Neuimkerkurs 2018: Auftaktveranstaltung am 10. März

Endlich ist es soweit: Der Neuimkerkurs 2018 beginnt am Samstag, 10. März 2018, mit einer Auftaktveranstaltung von 09:30-15:00 Uhr im Landgasthof Küffner (!), Max-Eyth-Str. 8, in Pfedelbach. Albrecht Müller, Referent des Landesverbandes Württembergischer Imker, wird über die „Faszination Imkern – Einführung in die Bienenhaltung“ referieren und uns über die theoretischen Grundlagen des Imkerns informieren. Der praktische Teil der imkerlichen Ausbildung findet im Sommerhalbjahr in wöchent-lichen Treffen am Imkerpavillon auf dem Landesgartenschaugelände in der Cappelaue statt. Uhrzeit und  Wochentag  entscheidet jede Gruppe für sich. Im Winterhalbjahr treffen wir  uns sporadisch zu den notwendigen Arbeiten rund ums Bienenvolk, und im zweiten Ausbildungsjahr einmal monatlich.

Die Kursgebühr beträgt 80.- €. Darin enthalten sind eine zweijährige theoretische und praktische Schulung sowie das Kursbuch „Einfach imkern“ von Gerhard Liebig. Die Bienenvölker können nach erfolgter Anmeldung über den Verein erworben werden. Während der Auftaktveranstaltung besteht auch die Möglichkeit, Bienen-beuten und das notwendige Imker-zubehör von unseren regionalen Imker(Schreiner)kollegen zu erwerben!

Und noch etwas in eigener Sache: Bienen zu (er-)halten ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die eine gut betreute, aber auch ernsthaft wahrgenommene Ausbildung voraussetzt. Wer über unseren Neuimkerkurs die BienenhalAblegerkästentung erlernen möchte, erklärt sich bereit, regelmäßig die Veranstaltungen zu besuchen, Vereinsmitglied zu werden und sich beim Landwirtschaftsamt als Tierhalter registrieren zu lassen. Bei nicht sachgemäß verlaufener Ausbildung verbleiben die im Kurs bereitgestellten Bienenvölker im Eigentum des Vereins.

Bringt bitte bis zu unserem nächsten Treffen (24.03., 09:30 Uhr, Imkerpavillon Cappelaue) den unterschriebenen Mitgliedsantrag sowie die unterschriebene SEPA-Lastschriftermächtigung (zum einmaligen Einzug der 80 €-Kursgebühr) mit oder schickt es per Post an Andreas Grathwohl. Im Falle einer Überbelegung entscheidet zur Not das Los!

Wir freuen uns auf euch!

Andreas Grathwohl und das Schulungsteam Thomas Fries, Eberhard Knorr, Fritz Messer und Christoph Soter, zusammen mit Frank Achterberg, Dieter Knoll, Karlheinz Pross und Rainer Schweizer.

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Honigspende

Sill/Taschewa

Sill/Taschewa

Die beiden Jungimkerinnen Daniela Sill und Monika Taschewa (von li) flankieren stellvertretend für den Bienenzuchtverein Öhringen eine Pyramide aus Honiggläsern. Der Vorstand des Imkervereins hatte kürzlich die Mitglieder zu einer Honigspende aufgerufen. Auch in Öhringen gibt es Menschen, die sich den gerade in der dunklen Jahreszeit begehrten Echten Deutschen Honig nicht leisten können. So wird Andreas Grathwohl, 1. Vorsitzender der Imker die Gläser der Honigspende demnächst dem Tafelladen in Öhringen überreichen können.

Karin Laute

Gesund, schlank und fit mit Honig – Renate Frank auf der Landesgartenschau

In den letzten Jahren wurden viele neue Wirkungsweisen des naturbelassenen Honigs entdeckt, und seine Verwendung für die Gesundheitsvorsorge ist vielfältiger geworden. Trotzdem lassen sich Verbraucher/innen immer noch durch zahlreiche Mythen rund um den Honig verunsichern. Die Ernährungsberaterin Renate Frank ging auf die Honigirrtümer ein und erklärte, wie Honig auf Körper, Geist und Seele wirkt und wie man mit dem Bienenprodukt leichter abnehmen, das Immunsystem stärken und Krankheiten vorbeugen kann.

Renate Frank ist überzeugt: Die allermeisten gesundheitlichen Probleme hängen mit Ernährungsproblemen zusammen und können mit Honig und der richtigen Ernährung wieder beseitigt werden. Welche Probleme sind das in der Regel? Es sind Gewichtsprobleme, Diabetes, Herz-/Kreislauf – Schwierigkeiten oder ein geschwächtes Immunsystem. Ihre Erkenntnisse hat sie in einem neuen Buch zusammengefasst: „Honig, köstlich, gesund und vielseitig, mit 180 Rezepten für alle Lebenslagen“ Ulmer-Verlag, ca. 20 €

Die Vorliebe für Süßes ist angeboren, und viele Menschen brauchen Glückshormone. Hier liegt die eigentliche Wurzel des Übels. Der Volksmund sagt in diesem Fall: Iss doch Schokolade! Schokolade ist die beliebteste Süßigkeit der Deutschen. Süßes öffnet die Blut – Hirn – Schranke, die ansonsten geschlossen bliebe, um das Gehirn vor schädlichen Stoffen zu schützen. Der Nervenbotenstoff Serotonin strömt ins Gehirn und verbessert die Stimmung. Deshalb wird Serotonin auch „Glückshormon“ genannt. Gleichzeitig erhält die Bauchspeicheldrüse den Befehl, Insulin auszuschütten. Damit sinkt der Blutzuckerspiegel, – die Hirn-Schranke geht wieder zu. Die beglückende Wirkung des Zuckerkonsums hält also nicht lange an. Kurz darauf erwacht die Lust auf ein neues Stück Schokolade, die ja zur Hälfte aus Haushaltszucker (Saccharose) besteht. Wenn man den Zuckerverbrauch weiterhin so betreibt, führt das unweigerlich zur Gewichtssteigerung, mit all seinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Schlepptau.

Renate Frank mit Christoph Soter

Renate Frank mit Christoph Soter

Was also tun, wenn die Lust auf Süßes kommt? Wenn ich schlechte Laune habe? Einen Löffel Honig (Honig vom deutschen Imker!) schlecken – langsam und genüßlich!

Hier kommt der Mythos „Honig ist auch nur Zucker“ ins Spiel. Aber nein!! sagt Frau Frank. Honig unterscheidet sich von jedem anderen Süßungsmittel. Honig enthält mindestens 30 verschiedene Zuckerverbindungen, die nicht auf einen Schlag ins Blut strömen, sondern die schön langsam nacheinander durch den Verdauungstrakt geschleust werden und schließlich als Einfachzucker ins Blut gelangen, womit der Blutzuckerwert über Stunden in etwa gleichbleibender Höhe, mit nur geringen Schwankungen gehalten wird, und somit bleibt die Blut-Hirn-Schranke geöffnet. Anders als beim Haushaltszucker kann Serotonin über Stunden im Gehirn, der Steuerungszentrale des menschlichen Körpers, aufgenommen werden. Honig enthält Serotonin. Und somit ist der Mensch für lange Zeit zufrieden. Serotonin macht nicht nur gut gestimmt, es steuert auch das Schmerzempfinden. Frau Frank gibt dazu einige Ratschläge, wie Schmerzen mit Hilfe von Honig bekämpft werden können.

Bei der Aussage „Honig macht dick“ handelt es sich um einen weiteren Irrtum, den Frau Frank mit Hilfe von einigen Studien aufdecken konnte. Das überraschende Ergebnis zeigte sogar, dass man mit 2 bis 3 EL Honig pro Tag an Gewicht verlieren kann! Und das ist kein Wunder, denn wer regelmäßig Honig isst, hat seltener Appetit auf Süßes. Dazu kommt: Wer anstelle von 100g Haushaltszucker 70 g Honig verwendet, spart bei gleicher Süßkraft ca. 170kcal ein.

Die Zahl der Diabetiker wäre wesentlich kleiner, wenn die Saccharose grundsätzlich von Anfang an als Süßungsmittel ausgeschlossen wäre. Aber wenn es schon zur Erkrankung gekommen ist, würden dem Diabetiker Stoffe aus dem Honig fehlen, die für seinen Stoffwechsel günstig sind. Die Behauptung, Diabetiker dürfen keinen Honig essen, schickt Frau Frank ebenfalls ins Reich der Legenden. Z. B. verbessert der Honiginhaltsstoff Chrom die Aufnahme von Zucker in die Zelle, wo er als Betriebsstoff verbrannt wird, Energie und Wärme spendet. Deutsche Blütenhonige enthalten 1000mal mehr Chrom als Haushaltszucker. 50g davon decken den Tagesbedarf an Chrom. Für Diabetiker sind Blütenhonige besonders günstig, denn sie enthalten mehr Pollen. Pollen verlangsamen die Aufnahme der Zucker im Darm und sind reich an B – Vitaminen. Gerade Diabetiker haben häufig Vitamin B – Mangel, der sich durch Müdigkeit, Erschöpftsein, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen zeigt. Allerdings sollten Diabetiker ein paar Regeln beachten: Höchstens 2 EL Honig pro Tag, und den nicht pur, sondern verpackt in Getränken oder in Verbindung mit Lebensmitteln verzehren! In ihrem Buch veröffentlicht Renate Frank einschlägige Rezepte, die auch noch lecker sind.

Manches Mal hört man den Satz „Honig erhöht die Cholesterinwerte.“ Stimmt nicht. Honig, insbesondere die dunklen Sorten, verringert sogar das Risiko für Arterienverkalkung, indem sich die Freien Radikalen (Krankmacher) auf die Farbstoffe des Honigs (Flavonoide) stürzen und die lebenswichtigen Stoffwechselteile, insbesondere den Zellkern und das Erbgut unbeschädigt lassen. Stoffe, die vor Freien Radikalen schützen, nennt man Antioxidantien.

5 Wochen lang pro Tag 2 EL Honig verzehrt, bedeutet einen deutlichen Anstieg der Antioxidantien und eine Verringerung des LDL – Cholesterins. Die Kombination Honig mit Walnüssen ist ideal geeignet, den Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Honig liefert ebenso viele wirksame Antioxidantien wie Obst und Gemüse.

Mit Honig vertragen Betroffene Krebsbehandlungen besser, erleiden z. B. weniger Schädigungen durch Bestrahlungen. Das ist eine verhältnismäßig neue Erkenntnis. Länger bekannt ist die antibiotische Wirkung in der Wundbehandlung. Gerade in heutiger Zeit, wo sich immer mehr Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln, kommt dem Honig in der Wundheilung immer größere Bedeutung zu.

Schnupfen: Die verantwortlichen Staphylokokken werden erfolgreich bekämpft, indem man eine Lösung, bestehend aus 1 EL Honig und 1 Glas lauwarmen Wassers mittels einer Pipette in die Nase träufelt.

Parodontitis: Menschen mit Zahnfleischschwund erleiden häufiger einen Herzinfarkt und müssen den Verlust von Zähnen befürchten. Dieses Problem ist also sehr ernst zu nehmen! Immer mal wieder ein wenig Honig im Mund lange zergehen lassen, – das hilft bei der Abtötung der Parodontitis-Erreger – oder Spülungen mit einer 10%igen Honiglösung durchführen.

Wo befindet sich die Batterie unseres Körpers?“, fragte Frau Frank, „die auch nach großer Anstrengung noch Energie und lebensnotwendige Biostoffe liefert?“ Die Leber ist unsere Batterie. Sie speichert Zuckerreserven oder B-Vitamine. Vor allem baut sie Fette ab und wandelt sie so um, dass sie über das Blut in die Zellen aufgenommen werden können. Eine fett- und zuckerreiche Ernährung überfordert die Leber, auch Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel tragen zur Bildung einer Fettleber bei. Um ihre wichtige Aufgabe erfüllen zu können, braucht die Leber Cholin. Die Eiweißverbindung Cholin ist im Honig enthalten. Besonders günstig wirkt sich die Verbindung von Quark mit Honig aus.

Renate Frank und Andreas Grathwohl

Renate Frank und Andreas Grathwohl

Zusammenfassend konnte Renate Frank sagen:

2 EL Honig pro Tag, gut verteilt, entfaltet seine gesundheitliche Wirkung, und man bleibt fit bis ins hohe Alter. Denn Honig ist ein Naturprodukt, ist ideal auf den menschlichen Organismus abgestimmt und enthält viele Wirkstoffe in genau richtigem Verhältnis. Es kommt nicht auf große Mengen an. Die Kombination ist ideal! Honig hat keine Nebenwirkungen und macht glücklich. Was will man mehr? Ja, man will mehr! Eine gesunde Lebensführung insgesamt ist die Grundvoraussetzung für ein tolles Lebensgefühl!

Beitrag von Karin Laute

Neujahrswünsche: Blick zurück nach vorn!

Der BV Hohenlohe-Öhringen wünscht allen seinen Mitgliedern und Freunden ein gutes Neues Jahr 2017, Gesundheit und Wohlbefinden, und natürlich viel Freude an und mit den Bienenvölkern!

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und ich möchte es nicht versäumen, mich bei allen Vereinsmitgliedern und Freunden für die vielen Begegnungen und das großartige Engagement zu bedanken. Wir haben mit dem Bau unseres Imkerpavillons und den zahlreichen Veranstaltungen während der Landesgartenschau Unglaubliches geleistet, worauf wir zurecht stolz sein können.

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Großes Abschlussfest mit über 200 Helfern aus 14 Imkervereinen!

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Interessierte müssen leider noch ein Jahr auf ihren ersten Kontakt mit ihren eigenen Bienen warten!

Zum Glück gibt es auch im neuen Jahr noch viel zu tun, sodass uns bestimmt nicht langweilig werden wird: die Fundamente des Pavillons müssen betoniert, die Bodenplatte neu aufgebaut und ein Schleuderraum eingerichtet werden. Das heißt, wir werden im kommenden Jahr erstmal eine Baustelle an Stelle unseres schönen Imkerpavillons haben. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschieden, im Frühjahr 2017 keinen Imkerkurs anzubieten! Alle Interessierten sind aber herzlich eingeladen, zu unseren Monatsveranstaltungen im Bürgerstüble in Pfedelbach zu kommen oder sich auf unserer Frühjahrsversammlung am 9. März ein Bild von der Imkerei und unserem Vereinsleben zu machen.

Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 2017 ist sicherlich unser Jahresausflug am 17. Juni zur Imkerei Seip nach Butzbach im Taunus. Dort besichtigen wir die imkerliche Betriebsweise und bekommen Einblicke in die Gewinnung von Blütenpollen, die Verarbeitung von Bienenwachs und in die Praxis der Königinnenzucht und Ablegerbildung. Für alle Nicht-Imker wird es laut Werner Seip ebenfalls sehr lohnenswert sein, da auch für sie Überraschendes geboten werden wird. Also unbedingt den Termin heute schon vormerken! Die Fahrt ist für alle Mitglieder, Freunde und Imker der Nachbarvereine eine tolle Gelegenheit sich besser kennenzulernen und in Erinnerungen an die Landesgartenschau zu schwelgen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen mit euch in 2017!

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Propolis – natürliches Antibiotikum und Immunmodulator aus dem Bienenstock

Susanne und Jörg Kraft, Heilpraktiker und Apitherapeuten aus Wolpertshausen, referierten im Rahmen der Gesundheitstage „Heilende Bienenprodukte“ vor zahlreichen bienenbegeisterten Zuhörern über die vielfältigen Wirkungen des altbewährten Heilmittels Propolis, auch Kittharz genannt.

Propolis- eine zähe klebrige Masse

Propolis- eine zähe klebrige Masse

Propolis wurde und wird von vielen Menschen wegen ihrer antibakteriellen, antiviralen und antimykotischen Wirkung sehr geschätzt. Dass die Bienen schon seit ca. 40 – 100 Mio. Jahren die Erde bevölkern, wissen wir durch Funde von Bernsteineinschlüssen. In dieser unvorstellbar langen Zeit konnten die Bienen durch ihre Bestäubungsleistung einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Blütenarten nehmen. In Felsmalereien wird die frühe Nutzung der Bienen durch den Menschen belegt. Tontafeln aus dem Gebiet zwischen Euphrat und Tigris bezeugen heilkundige Anwendungen, die auf 2000 J. vor Christus datiert sind.

Das Wesen der Bienen hat die Menschen von jeher fasziniert. So leben sie in vollständiger Symbiose mit der Umwelt, ohne Zerstörung anzurichten. In einer Umgebung, in der meist das Prinzip „fressen und gefressen werden“ gilt, tanzen die Bienen sprichwörtlich aus der Reihe. Sie regenerieren sich immer wieder aus sich selbst heraus. Als Dankesgabe für den Liebesakt der Bestäubung an Blüten und Blumen werden sie mit Nektar beschenkt. Bienen verbindet man mit Attributen wie Fleiß, Opferbereitschaft, Wehrhaftigkeit, Fruchtbarkeit, Licht, Wärme, Sonne und Harmonie. So ist es verständlich, dass sie bei Fruchtbarkeitsriten verehrt wurden, immer wieder auch in unterschiedlichen Bibelstellen Erwähnung fanden und ein Symbol für königliche Würde und Macht wurden.

Wir wissen, dass schon die Ägypter zur Mumifizierung ihrer Toten Propolis verwendet haben. Auch die „alten“ Gelehrten und Ärzte wie Aristoteles, Plinius der Ältere und Dioskurides beschrieben Propolis in ihren heilkundlichen Anwendungen. So lobte Dioskurides ihre Zugkraft bei Dornen und bei dem Einsatz in Dampfform bei altem Husten. Die Inkas heilten fiebrige Infektionen mit Propolis. Militärärzte der napoleonischen Kriege nutzten Propolis bei Wundinfektionen. Auch im ersten und zweiten Weltkrieg kamen Honig und Propolis mangels Medikamenten zum Einsatz.

Die Propolis sammeln spezialisierte Bienen von dem harzartigen Überzug der Baumknospen. Diese Schicht dient den Pflanzen als Schutz vor winterlichen Witterungseinflüssen (Sonne, Kälte, Regen). Außerdem schützt sie die zarten Knospen vor Mikroogranismen. Je nach Pflanzenart findet sich verschiedenartig gefärbte Propolis. In der Therapie stehen uns zur Verfügung: Die heimische, bräunliche Propolis, die grüne Propolis einer Asternart aus Brasilien oder die rote Propolis aus den Mangroven Brasiliens. Während eines Urlaubs in Südafrika konnten wir einen Imkerkollegen besuchen und stellten fest, dass die Propolis am Kap fast schwarz ist, mit einem sehr intensiven, aber angenehmen Geruch.

Der alte Begriff „schwarzes Wachs“ weist darauf hin, dass die Bienen zur leichteren Verarbeitung Wachsanteile hinzufügen.

Desinfizierender Fußabstreifer - Schwarzes Propolis der Kapbiene

Desinfizierender Fußabstreifer – Schwarzes Propolis der Kapbiene

Mit der Propolis verkitten die Bienen Ritzen im Bienenstock und lagern sie als Vorräte an den Rändern der Rähmchen ab. Damit schützen sie das Volk vor Zugluft, Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und Mikroorganismen. Sie kleiden die Zellen mit einer hauchdünnen Schicht Propolis aus, bevor Pollen oder Honig eingelagert werden. Auch vor der Eiablage wird die „Kinderwiege“ oder der „Uterus“, wie sie von einigen Autoren beschrieben wird, mit Propolis desinfiziert.

Gewinnung von Rohpropolis durch Abkratzen

Gewinnung von Rohpropolis durch Abkratzen

Die Ernte von Propolis erfolgt meist durch Abkratzen bei der Arbeit am Bienenstock.

Hier wird das sogenannte Rohpropolis geerntet. Es können noch Bienenteile, Holzsplitter oder kleine Metallstücke der Drahtbespannung enthalten sein.

Rohpropolis eignet sich zur Herstellung von Propolislösung.

Wichtiger Hinweis: Propolis ist als Arzneimittel eingestuft, und die Herstellung fällt unter das Arzneimittelgesetz.

Propolis auf dem Propolisgitter

Propolis auf dem Propolisgitter

Eine sehr reine Propolis kann man mit Hilfe von Propolisgittern ernten.

Was wir allerdings nicht sehen können, ist die Verunreinigung bzw. die Belastung der Propolis mit Schwermetallen. Propolis hat die Fähigkeit, Schwermetalle zu binden.

Diese Eigenschaft nutzen wir in der Therapie gerne, um Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten. Hier löst sie die Schwermetalle, bindet sie, und der Körper scheidet sie aus. Allerdings kann diese Aufgabe nur von einer unbelasteten Propolis übernommen werden. Stehen die Bienenvölker in einer Umgebung, die mit Schwermetallen belastet ist, werden diese schon vor der Ernte der Propolis darin gebunden. Eine solche Propolis scheidet für den Einsatz bei Menschen aus.

Mittlerweile sind mehr als 200 Einzelsubstanzen im Propolis nachgewiesen. Je nachdem welche Baumharze die Bienen in der Natur vorfinden, schwanken die Anteile der Stoffe. Deshalb ist eine wissenschaftliche Standardisierung nicht möglich.

Man weiß aber, dass etwa:

50 – 55% Harze und Balsame

30 – 40% Wachs
5 – 10% ätherische Öle, Spurenelemente, organische Säuren, Flavonoide, Zucker, Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffe sind.

Zwei dieser Inhaltsstoffe möchten wir näher vorstellen.

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe; sie sind als Radikalenfänger bekannt.

Diese freien Radikalen entstehen durch oxidativen Stress im Gewebe und können dort zu (chronischen) Entzündungen führen. Diese Entzündungen stehen wiederum im Verdacht, ganz wesentlich zu der Entstehung eines Krebsgeschehens beizutragen.

Die Einnahme / Verwendung von Propolis hilft, die freien Radikalen zu binden, somit die Entzündungsprozesse zu verhindern und dient in der Folge auch der Krebsprophylaxe. Im menschlichen Stoffwechsel liefern die Flavonoide notwendige Hilfsstoffe für viele Mechanismen der Infektabwehr und sorgen für den geordneten Ablauf der Zellteilung.

Auch die Ferulasäure unterbindet oxidative Prozesse und wirkt entzündungshemmend. Damit hat sie eine hemmende Wirkung auf das Wachstum bestimmter Krebszellen. Sie verstärkt das Wachstum von Lymphozyten (weiße Blutkörperchen), die eine wichtige Rolle im Abwehrsystem einnehmen. Sie unterstützt die Vitamine C und E, repariert Hautschäden durch UV-Strahlung und wirkt der Hautalterung entgegen. Ferulasäure ist hautstraffend und kann helfen, Altersflecken zu reduzieren.

Propolis wirkt antibakteriell. Wissenschaftlich belegt ist die hemmende Wirkung auf Staphylo,- und Streptokokken, E.Coli, u.a., indem sie die Zellwand der Bakterien und das Zytoplasma zerstört. Bisher sind keine Resistenzbildungen bekannt.

Propolis wirkt auch antiviral. Nachweislich schädigt sie Herpes-Viren, Papilloma-Viren und verschiedene virale Auslöser von Atemwegsinfekten. Sie entgiftet die Leber, stärkt Blutgefäße und Zellmembranen, sie erhöht die Fließeigenschaften des Blutes und verbessert so die Durchblutung. Sie beschleunigt die Wundheilung und trocknet nässende Wunden. Propolis wirkt außerdem gegen Pilzinfektionen. Gleich nach dem Auftragen setzt die schmerzstillende Wirkung ein. Sie hemmt Tumore in ihrem Wachstum, stimuliert das Abwehrsystem und hellt die Stimmung auf.

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Aufbereitungsarten von Propolis. Wir setzen es als Rohpropolis (gereinigt), als Tinktur, in Kapselform, in Salben, in Nasen- und Mundsprays, in speziell hergestellten Augentropfen, in Zäpfchen, in Zahnpasta und anderen kosmetischen Aufbereitungen, ein.

Es ist möglich, mittels Propolisverdampfer (Propolair) die Raumluft zu verbessern oder auch eine Dampfinhalation mit Propolis durchzuführen. Gerade in der Erkältungszeit eine einfache Anwendung: Hierzu wird Wasser auf knapp 40 Grad erwärmt. In etwa 1 Esslöffel Honig werden einige Tropfen Propolistinktur gemischt. Die Mischung gibt man in eine Schüssel mit dem warmen Wasser. Mit dem Handtuch über dem Kopf inhaliert der Patient den mit Propolis angereicherten Dampf. Trotz relativ niedriger Temperaturen wird der/die Anwender/in eine Dampfatmosphäre spüren.

Hier noch einige Anwendungsbeispiele:

Wir verwenden Propolis in der Wundheilung und zur Narbenpflege. Dabei ist zu beachten, dass Propolis eine austrocknende Wirkung hat. Verschmutzte oder Wunden, die in der Tiefe Keime haben, dürfen nicht mit Propolis behandelt werden. Propolis sorgt für einen schnellen Verschluss der Wunde, so dass bei den beschriebenen Wunden die Gefahr einer Infektion besteht.

Ein Stückchen Rohpropolis an den hinteren Backenzahn geklebt und dort über Nacht gelassen, hilft bei Halsschmerzen, aber auch bei Entzündungen im Mundraum.

Zur allgemeinen Stärkung und zur Infektprophylaxe hat sich eine Mischung aus Honig, Pollen und Propolis bewährt.

Weitere Behandlungsfelder sind der Verdauungstrakt, das Urogenitalsystem, das Gefäßsystem, die Haut, die Ohren und die Atemwege, um nur einige zu nennen.

Wenn Sie sich oder Ihre Familienangehörigen zu Hause selbst behandeln, nehmen Sie bitte folgenden Rat ernst: Wenn spätestens nach 3 Tagen keine Besserung eingetreten ist, gehen Sie zu einem Heilpraktiker oder zu einem Arzt!

Ganz allgemein kann man sagen, dass die Wirkung von Propolis sehr vielfältig ist. Von den meisten Menschen wird sie auch gut vertragen. Nur wenige Menschen neigen zu einer Kontaktallergie, die sich auf der Haut durch Schwellung, rote Pusteln und brennende Rötung zeigt. Wenn die Haut beim Verträglichkeitstest – einige Tropfen in die Armbeuge – ruhig bleibt, darf man die Propolis verwenden.

Wird eine Propolistinktur verschüttet, ist es sehr schwer, diese Flecken wieder zu entfernen. Einige Oberflächen (z. B. Edelstahl) sind unproblematisch, Verfärbungen der Haut verschwinden mit der Zeit, aber auf Kleidungsstücken sind Propolisflecken nicht herauszubekommen.

Beitrag und Bilder von Susanne und Jörg Kraft

Trauer um Manfred Köger

Unser Imkerfreund Manfred Köger ist vergangenen Mittwoch, 17.08., an den Folgen eines schweren Fahrradunfalls gestorben ist.
Es ist für uns alle ein Schock und man kann es kaum glauben, dass er uns nun nicht Foto Manfred Kögermehr mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.
Manfred war ein leidenschaftlicher Imker und ein großartiger Organisator, der mit immer neuen Ideen auf Vereins-, Wahlkreis- und Landesverbandsebene Impulse setzte und für seine Überzeugungen eintrat. Über drei Jahrzehnte prägte er als Gaildorfer Vereinsvorsitzender die imkerliche Ausbildung und das dortige Vereinsgeschehen. 28 Jahre lang war er als Wahlkreisvorsitzender aktiv, sein leidenschaftliches Eintreten für die hohen Qualitätsansprüche des DIB-Honigs und das von ihm ins Leben gerufenen Premiumetikett ist unvergesslich, seine zahlreichen Honigschulungen genauso wie die von ihm organisierten Imker-Reisen in ferne Länder. Unsere Landesgartenschau war ihm ein wichtiges Anliegen. Es war für ihn selbstverständlich, zu den zahlreichen Sitzungen zu kommen, uns zu beraten und zu ermutigen.
Zu Beginn dieses Jahres hatte er für all seine Verdienste auf dem Württembergischen Imkertag in Rosenfeld die höchste Auszeichnung des Ehrenimkermeisters empfangen.
Mit der Übergabe des Wahlkreisvorsitzes an Andreas Grathwohl wollte er schrittweise seine vielfältigen Aufgaben Jüngeren übergeben, um sich selbst etwas mehr Ruhe zu gönnen. Das ist ihm nun leider nicht mehr vergönnt. In Gedanken sind wir bei ihm und seiner Frau.
Wir werden dich sehr vermissen, Manfred.

Entdecke die Welt der Bienen auf dem Imkertag

Imkertag der Bezirksimkervereine Hohenlohe/Schwäbischer Wald auf der Landesgartenschau Öhringen

Hoch her ging’s am Imkertag des Wahlkreises 1 auf der Landesgartenschau in Öhringen. Gleich zu Beginn begrüßten die Grundschüler der Pestalozzi-Schule Pfedelbach und der Grundschule Untersteinbach die Besucher mit einem beeindruckenden Bienen-Musical. M2Imkerin und Grundschullehrerin Susanne Schweizer studierte zusammen mit ihren Kolleginnen Julia Vischer und Susanne Bergdolt eine ergreifende Choreografie ein, welche die Kinder mit Gesang, Tanz und bunten Kostümen zum Leben erweckten. Vom Ei bis zur Königin, von den rumlümmelnden Drohnen bis hin zum Wespenangriff wurde das Leben der Honigbiene besungen und ertanzt.DSCN1096 „Hurra, hurra – unsere Königin ist da!“ sangen die Kinder am Ende im Chor und umkreisten ihre Königin immer enger und enger. Für die erstaunten Besucher der Landesgartenschau gab es am Imkerpavillon kein Durchkommen mehr – zu groß war die Menge, die das Musical miterleben wollte, sodass der Weg komplett versperrt war.DSCN1113

Doch dafür standen neun weitere Attraktionen samt Kaffee, Kuchen und Gebäck parat. So konnte man bei den Gaildorfer Imkern Bienen „live“ im Bienenstock erleben, bei den Schwäbisch Hallern Wachskerzen und Mittelwände herstellen und beim Stand der Mainhardter Imker historische Bienenbeuten bewundern. Viel zu erfahren und sogar noch Preise zu gewinnen gab es bei den Künzelsauern. Einmal am Glücksrad gedreht, und schon hatte man mit etwas Glück einen der vielen Preise ergattert. Für den Imkernachwuchs bot der BV Mittlere Tauber Kerzen wickeln und Nisthölzer bauen an, während Jung und Alt sich bei den Westernhausener handknöcheltief im kühlen Dreck vergruben. Bei ihnen konnte sich jeder Besucher seine eigene „Blumenwiese to go“ kreieren, die er als Samenbombe mit nach Hause nehmen durfte.Blumenwiese_to_go Viel Fingerspitzengefühl zeigte dagegen die Crailsheimer Heinrich Seiffert und Erich Rothfuß, die das komplizierte Verfahren der künstlichen Königinnenbefruchtung vorführten. Nach den Vorträgen zur gesundheitlichen Heilkraft von Honig, Blütenpollen und Propolis durch die Öhringer Apitherapeutin Rosemarie Bort folgte der nachmittägliche Höhepunkt des Imkertages: Christoph Soter Soter_Deuserzeigte trotz hochsommerlicher Temperaturen seine ganz besondere Nähe zu den Bienen. Mit Hilfe eines Königinnenpheromon-Halsbandes platzierte er gleich einen ganzen Schwarm Bienen auf seinem Körper und lud zu einem Stelldichein mit dem Bienenmann. Imker Jürgen Deuser überwand als erster die Hemmungen und zeigte, wie sanftmütig unsere Honigbienen doch sind. Nach ihm setzten sich noch zahlreiche Besucher ebenfalls auf die Bank, um sich bei ihrem Rendezvous mit dem Bienenmann fotografieren zu lassen und unvergessliche Momente mit nach Hause zu nehmen.

Imkertag auf der Landesgartenschau Öhringen

Den Imkern über die Schulter schauen, Honig schmecken, Bienenstockluft schnuppern und Bienenwachs kneten, kreativ sein und Samenbomben herstellen:

Am Sonntag, 10.07.2016, ab 09:00 Uhr ist rund um den Imkerpavillon auf der Landesgartenschau so einiges geboten. Unter dem Motto „Ohne Bienen fehlt dir was!“ findet der Imkertag der Bezirksimkervereine Hohenlohe/Schwäbischer Wald (Wahlkreis I) nach Wackershofen nun auch in Öhringen statt.

Immer einen Besuch wert: unser Imkerpavillon auf der Landesgartenschau

Immer einen Besuch wert: unser Imkerpavillon auf der Landesgartenschau

An diesem besonderen Tag stehen bienenbegeisterte Mitglieder der Imkervereine aus der Region Hohenlohe/Schwäbischer Wald den Besuchern der Landesgartenschau Rede und Antwort, wenn es um Fragen zu Bienenbehausungen, Blüten, Honig, Wachs und anderen blütenbestäubenden Insekten geht. Und nebenbei gibt es im Imkerpavillon auch noch Honig aus der Region von heimischen Imkern zu erwerben.

Hier erfahren Sie, wo und wann Sie welche Aktionen, Vorträge und Aufführungen erleben können:

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